Ein Wohnmobilstellplatz kostet 2026 in Deutschland 8–18 € pro Nacht. Campingplätze liegen bei 25–60 €. In Kroatien-Hochsaison bis 85 €.
Die 6 Platz-Typen mit Preisen:
- 🅿️ Einfacher Wohnmobilstellplatz – 8–18 €/Nacht
- 🅿️ Komfort-Stellplatz mit Strom – 15–28 €/Nacht
- ⭐⭐ Budget-Campingplatz – 20–32 €/Nacht
- ⭐⭐⭐ Mittelklasse-Campingplatz – 25–42 €/Nacht
- ⭐⭐⭐⭐ Komfort-Campingplatz – 40–60 €/Nacht
- ⭐⭐⭐⭐⭐ Premium-Resort – 55–95 €/Nacht
Hier findest du aktuelle Preise für Deutschland und Europa, Spar-Tipps und Apps. Was deine Reise kostet, rechnest du im Stellplatz-Rechner mit Nächten, Personen und Extras aus.
Was kostet ein Wohnmobilstellplatz pro Nacht? Die kurze Antwort: Zwischen 8 € auf einem einfachen Stellplatz im Inland und 85 € auf einem Premium-Campingplatz in Kroatien während der Hochsaison. Die längere Antwort hängt von sechs Faktoren ab – und genau die stehen hier. Mit aktuellen Preisen 2026, klarer Abgrenzung zwischen Stellplatz und Campingplatz und acht konkreten Spar-Hebeln, die in der Praxis funktionieren. Die Preise gelten unabhängig vom Fahrzeugtyp – ob Wohnmobil, Kastenwagen oder Wohnwagen mit Zugfahrzeug, die Parzelle wird meist gleich abgerechnet.
Wer sofort eine eigene Berechnung machen will: Unser Wohnmobilstellplatz-Rechner kalkuliert die Übernachtungskosten für deine Reise durch – inklusive Strom, Personen, Hund und Saisonzuschlag.
Wohnmobilstellplatz Kosten 2026 – Übersicht nach Platztyp
Erste Orientierung: So viel zahlt ein Paar mit einem Wohnmobil im Schnitt pro Nacht – Werte für Deutschland 2026:
| Platz-Typ | Pro Nacht (2 Personen + WoMo) | Ausstattung |
|---|---|---|
| 🅿️ Einfacher Wohnmobilstellplatz | 8–18 € | V/E-Station, Strom optional |
| 🅿️ Komfort-Stellplatz mit Strom | 15–28 € | + Duschen, manchmal WC |
| ⭐⭐ Budget-Campingplatz | 20–32 € | Sanitär, einfache Ausstattung |
| ⭐⭐⭐ Mittelklasse-Campingplatz | 25–42 € | WLAN, Kiosk, Spielplatz |
| ⭐⭐⭐⭐ Komfort-Campingplatz | 40–60 € | Pool, Animation, Restaurant |
| ⭐⭐⭐⭐⭐ Premium-Resort | 55–95 € | Wellness, Premium-Service |
Diese Preise gelten für Mittelsaison (Juni, September) und für eine Standard-Konfiguration: 2 Erwachsene, ein Wohnmobil, Strom inklusive. In der Hauptsaison (Juli/August) sind die Preise oft 40–60 % höher. Mit Hund, drittem Erwachsenen oder zweitem KFZ kommen 3–8 € pro Nacht zusätzlich dazu.
Was kostet ein Wohnmobilstellplatz pro Tag, pro Woche und pro Monat?
Der Nachtpreis ist nur die halbe Auskunft, weil er sich mit der Aufenthaltsdauer verändert. Fast alle Plätze arbeiten mit Staffelpreisen – wer länger bleibt, zahlt pro Nacht weniger. So sehen die Größenordnungen für zwei Personen mit Wohnmobil und Strom aus:
| Zeitraum | Wohnmobilstellplatz | Mittelklasse-Campingplatz | Rabatt gegenüber Einzelnacht |
|---|---|---|---|
| 1 Nacht | 12–22 € | 28–42 € | – |
| 1 Woche (7 Nächte) | 75–140 € | 180–280 € | ca. 10–20 % |
| 1 Monat (30 Nächte) | 280–500 € | 600–950 € | ca. 25–40 % |
| Saison (April–Oktober) | meist nicht angeboten | 800–2.500 € Pauschale | ca. 50–70 % |
Zwei Einschränkungen dazu. Erstens gelten Monatspreise auf reinen Wohnmobilstellplätzen selten – viele begrenzen die Aufenthaltsdauer auf drei bis fünf Nächte, weil der Platz als Durchgangsstation gedacht ist. Wer länger an einem Ort bleiben will, landet fast automatisch auf dem Campingplatz. Zweitens ist die Monatspauschale in der Hochsaison häufig ausgesetzt: Zwischen Mitte Juli und Ende August rechnen viele Plätze ausschließlich nach Einzelnächten ab.
Die Frage „pro Tag" meint übrigens fast immer dasselbe wie „pro Nacht" – abgerechnet wird die Übernachtung, nicht der Kalendertag. Wer morgens ankommt und abends wieder fährt, zahlt auf vielen Plätzen eine Tagesgebühr von 3–8 € für die Nutzung von Ver- und Entsorgung.
Was ist der Unterschied zwischen Stellplatz und Campingplatz?
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie den Preisunterschied erklärt. Ein Wohnmobilstellplatz ist ein einfacher, asphaltierter oder befestigter Standort – meistens für 1–3 Nächte gedacht. Du bekommst:
- Wasser-Frischwasseranschluss (oft an Ver- und Entsorgungsstation)
- Grauwasser- und Toilettenkassetten-Entsorgung
- Strom (optional, Münzeinwurf oder Pauschale)
- Manchmal Duschen, eher selten WCs
- Selten WLAN, kaum Animation oder Service
Ein Campingplatz dagegen ist als Aufenthaltsort über mehrere Tage konzipiert. Du bekommst zusätzlich:
- Sanitärgebäude mit Duschen, WCs, Babywickelraum
- WLAN auf dem ganzen Platz (mal kostenfrei, mal Pauschale)
- Kiosk oder Mini-Markt für tägliche Einkäufe
- Spielplatz, Animation, oft Pool oder See-Zugang
- Restaurant oder Imbiss
- Größere Parzelle (oft 80–120 m² statt 25–40 m²)
Der Preisunterschied erklärt sich aus dem Service-Niveau. Für eine Übernachtung auf der Durchreise reicht der Stellplatz – für eine Familienreise mit Kindern ist der Campingplatz fast immer die bessere Wahl.
Campingplatz-Kosten verstehen – wie sich der Preis zusammensetzt
Wer beim Check-in überrascht ist, hat oft nur den Aushang am Eingang gesehen. Tatsächlich setzt sich der Tagespreis aus mehreren Posten zusammen:
- Grundgebühr Stellplatz: 8–25 € pro Nacht (je nach Größe)
- Personenpreis: 5–9 € pro Erwachsener und Nacht, Kinder 3–6 €
- KFZ / Wohnmobil-Pauschale: 3–7 € pro Fahrzeug
- Strom: 3–7 € Pauschale oder 0,60–1,00 € pro kWh Verbrauch
- Hund: 1–4 € pro Tier und Nacht
- Kurtaxe / Tourismusabgabe: 1–4 € pro Person und Nacht (regional)
- Duschmarken: 0,50–2 € pro Dusche – nicht überall im Preis enthalten
- Ver- und Entsorgung: 0–5 € pro Vorgang – auf Stellplätzen oft separat, auf Campingplätzen meist inklusive
- WLAN: 0–8 € pro Tag, je nach Anbieter und Geschwindigkeit
Beispielrechnung Hochsaison-Nordsee: 22 € Stellplatz + 2 × 8 € Person + 5 € KFZ + 5 € Strom + 4 € Kurtaxe = 52 € pro Nacht, obwohl der Aushang am Eingang "ab 22 €" verspricht. Das ist die echte Differenz zwischen Marketing-Preis und Endbetrag. Genau diese Differenz rechnet unser Stellplatz-Rechner für deine Reise sauber durch.
Stellplatz-Kosten für deine Reise berechnen
Vergleiche Wohnmobilstellplatz, Campingplatz und Premium-Resort für deine Reisedauer.
📍 Stellplatz RechnerWohnmobilstellplatz-Preise nach Region in Deutschland
Innerhalb Deutschlands gibt es deutliche Preisunterschiede. Ein Stellplatz an der Ostsee kostet im Sommer das Doppelte wie einer im sauerländischen Inland. Aus eigenen Recherchen 2026 (Mittelwerte für 2 Personen + WoMo + Strom):
| Region | Mai/September | Juli/August |
|---|---|---|
| Nordsee / Ostsee | 28–38 € | 40–70 € |
| Alpen / Bayern (Tegernsee, Königssee) | 30–42 € | 45–65 € |
| Schwarzwald | 22–32 € | 32–48 € |
| Eifel, Hunsrück | 18–28 € | 26–38 € |
| Inland Mittelgebirge (Sauerland, Harz) | 15–25 € | 22–32 € |
| Mecklenburg-Vorpommern (Seenplatte) | 20–30 € | 32–48 € |
| Sachsen, Thüringen | 15–24 € | 22–34 € |
Die Faustregel: Je näher Wasser oder Berge, desto teurer. Wer 30 km vom touristischen Hotspot entfernt steht, spart oft 30–50 %.
Stellplatz-Kosten in Europa – Übersicht 2026
Im europäischen Vergleich liegen die deutschen Preise im Mittelfeld. So teilen sich die Länder auf (Mittelpreis Sommer für Stellplatz oder Mittelklasse-Camping):
| Land | Stellplatz | Campingplatz |
|---|---|---|
| 🇵🇹 Portugal | 8–18 € | 15–28 € |
| 🇪🇸 Spanien | 10–20 € | 20–35 € |
| 🇩🇪 Deutschland | 10–22 € | 25–45 € |
| 🇫🇷 Frankreich | 10–20 € | 22–40 € |
| 🇨🇿 Tschechien | 8–15 € | 15–25 € |
| 🇦🇹 Österreich | 15–28 € | 30–55 € |
| 🇮🇹 Italien | 15–28 € | 30–60 € |
| 🇭🇷 Kroatien (Hochsaison) | 20–30 € | 45–85 € |
| 🇨🇭 Schweiz | 20–35 € | 40–70 € |
| 🇳🇴 Norwegen | 15–28 € | 30–50 € |
Geheimtipp Portugal: Hier finden sich die günstigsten Camping-Konditionen Westeuropas, ohne dass die Qualität leidet. Wer Anfahrtszeit nicht scheut, bekommt mehr Wohnmobil-Urlaub für sein Geld als irgendwo sonst in der EU.
Apps und Plattformen für Wohnmobilstellplätze
Stellplätze finden ist heute primär eine Smartphone-Aufgabe. Diese Apps und Plattformen sind 2026 die Marktführer:
Park4Night
Größte Community-App mit weltweit über 600.000 Spots. Inklusive vieler kostenloser Übernachtungsplätze, mit Bewertungen anderer Camper. Kostenlose Basis-Version reicht meist, Premium (ca. 20 € pro Jahr) entsperrt Filter und Offline-Karten. Größte Stärke: Die Community ist sehr aktiv – Plätze werden regelmäßig aktualisiert.
Stellplatz.info / Campercontact
Deutschsprachige Übersicht über Wohnmobilstellplätze in Deutschland und Europa. Sehr genaue Filter (Größe, Ausstattung, Preis). Kostenlose Web-Version, App-Version mit Pro-Features ca. 30 €/Jahr. Besonders stark im DACH-Raum.
ADAC Camping
Offizielle ADAC-Datenbank mit über 6.000 geprüften Campingplätzen. Vorteil: Alle Plätze wurden vom ADAC inspiziert, die Qualität ist verlässlich. Kostenlos für ADAC-Mitglieder.
Pincamp
Gemeinsame Plattform von ADAC und PiNCAMP, deckt 5.000+ Campingplätze in Europa ab. Mit Echtzeit-Verfügbarkeit und Online-Buchung. Sehr nützlich für die Hauptsaison, wenn man nicht riskieren will, abends ohne Platz dazustehen.
ACSI Camping
Europäische Plattform mit 9.000+ inspizierten Campingplätzen. Mit ACSI-Camping-Card (ca. 19 € Jahresgebühr) bekommt man Festpreise von 19–29 €/Nacht in der Vor- und Nachsaison auf 3.500+ Partnerplätzen. Lohnt sich bereits ab 2–3 Übernachtungen.
Gedruckter Stellplatzführer – trotz Apps
Klingt altmodisch, hat aber zwei Gründe. Erstens ist Mobilfunk genau dort schlecht, wo die schönen Plätze liegen. Zweitens enthalten die Führer viele kleine kommunale Plätze und Bauernhöfe, die in den Community-Apps fehlen, weil sie niemand eingetragen hat. Der Bordatlas Stellplatzführer 2026* ist der verbreitetste im deutschsprachigen Raum.
Beim Kauf auf die Jahreszahl achten: Von diesen Büchern liegen fast immer noch Vorjahresausgaben im Handel, oft günstiger. Preise und Öffnungszeiten ändern sich aber jährlich – eine alte Ausgabe ist beim Thema Kosten wenig wert.
Frei stehen statt zahlen – wo ist Wildcampen erlaubt?
Wer komplett kostenlos übernachten will, muss zwischen Wildcampen und freiem Stehen unterscheiden. In Deutschland ist Wildcampen grundsätzlich verboten, aber das einmalige Übernachten zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit auf öffentlichen Parkplätzen ist erlaubt.
Klare Tabu-Zonen sind:
- Naturschutzgebiete und Nationalparks (Bußgelder bis 500 €)
- Landwirtschaftliche Flächen (Privatbesitz)
- Wohngebiete für mehr als eine Nacht
- Forstwege, Waldränder
Legal kostenlos übernachten geht in:
- Norwegen, Schweden, Finnland: Jedermannsrecht – fast überall erlaubt, Abstand zu Häusern halten
- Schottland: Land Reform Act 2003 erlaubt Wildcampen auf öffentlichem Grund
- Bauernhöfen via LandVergnügen / France Passion: Mit Jahreskarte (ca. 40 €) eine Nacht kostenlos auf Bauernhöfen, Weingütern, Brauereien
- Privater Grund mit Erlaubnis: Über Park4Night oder direkte Anfrage bei Eigentümern
Mehr zum Thema Wildcampen: Wildcampen in Europa 2026 – die Regeln pro Land.
8 Spar-Tipps – so reduzierst du Stellplatz-Kosten
Tipp 1: ACSI-Camping-Card kaufen
Knapp 20 € Jahresbeitrag, dafür Festpreise von 19–29 € pro Nacht in der Vor- und Nachsaison auf 3.500+ Plätzen. Amortisiert sich nach 2–3 Übernachtungen. Beste Investition für regelmäßige Camping-Reisende.
Die Karte kommt zusammen mit dem ACSI-Campingführer*, du kaufst sie also nicht einzeln. Der Haken, den viele übersehen: In der Hochsaison gelten die Festpreise auf den meisten Plätzen nicht. Wer ausschließlich im Juli und August reist, hat davon wenig.
Tipp 2: Nebensaison reisen
Mai, Anfang Juni und September sind 30–50 % günstiger als Juli/August – bei oft besserem Wetter und ruhigeren Plätzen. Wer flexibel ist, spart über zwei Wochen Reise oft 200–400 €.
Tipp 3: Wochenpauschalen statt Einzelnächte
Viele Campingplätze geben 7 Nächte zum Preis von 6 oder sogar 5. Das Sparpotenzial liegt bei 14–28 % bei längerem Aufenthalt.
Tipp 4: Wochenmitte anreisen, nicht Freitag
Manche Plätze haben Wochenend-Aufschläge oder längere Mindest-Aufenthaltsdauer. Wer Mittwoch oder Donnerstag anreist, hat ruhigere Plätze und teilweise günstigere Tarife.
Tipp 5: Strom-Verbrauch statt Pauschale
Bei kurzem Aufenthalt rechnet sich die Verbrauchs-Abrechnung (0,60–1 €/kWh), bei langem Aufenthalt eher die Pauschale (3–7 €/Nacht). Eigenes Verhalten realistisch einschätzen.
Tipp 6: An- und Abreisetag auf Stellplatz statt Campingplatz
Wer ohnehin nur durchfährt, braucht den Komfort des Campingplatzes nicht und spart 25–40 € pro Nacht. Über zwei Reisen pro Jahr sind das 100–160 € Ersparnis.
Tipp 7: Autark werden – der Spartipp mit der längsten Wirkung
Alle Tipps davor senken den Preis pro Nacht. Autarkie senkt die Zahl der Nächte, die überhaupt bezahlt werden müssen. Wer zwei bis drei Tage ohne Landstrom, ohne Frischwasseranschluss und ohne Entsorgungsstation auskommt, kann einfache Stellplätze für 8–15 € nutzen statt Campingplätze für 30–45 €.
Die Rechnung geht schneller auf, als viele denken: Bei 40 Nächten im Jahr und 20 € Unterschied pro Nacht sind das 800 € – eine Solaranlage und eine LiFePO4-Batterie haben sich damit in zwei bis drei Saisons bezahlt. Was dein Fahrzeug dafür braucht, ermitteln der Solar-Rechner und der Batterie-Rechner.
Der zweite Engpass ist selten der Strom, sondern die Toilette. Eine Trockentrenntoilette braucht keine Entsorgungsstation und ist bei vielen Freistehern der Grund, warum aus zwei Nächten fünf werden.
Tipp 8: LandVergnügen / France Passion
Mit der Jahreskarte (ca. 40 €) übernachtest du kostenlos auf Bauernhöfen, Weingütern, Brauereien und Manufakturen – meist eine Nacht, oft gegen einen kleinen Einkauf. Authentische Atmosphäre, kein Camping-Trubel, und sparst die Stellplatzkosten komplett.
Womit du günstigere Plätze überhaupt nutzen kannst
Die Tipps oben senken den Preis pro Nacht. Es gibt aber einen zweiten Hebel, der seltener genannt wird: Ein einfacher Stellplatz für 12 € ist nur dann eine Alternative zum Campingplatz für 35 €, wenn du dort auch zurechtkommst. Fünf Dinge entscheiden darüber – und an genau denen scheitert es in der Praxis am häufigsten.
Das ist kein Ausrüstungsfetischismus. Wer 40 Nächte im Jahr steht und durch diese Ausstattung auch nur die Hälfte davon auf dem Stellplatz statt auf dem Campingplatz verbringt, spart bei 20 € Differenz rund 400 € pro Saison. Die Anschaffung trägt sich meist in der ersten Saison.
CEE-Kabeltrommel, 25 Meter
Der häufigste Grund, warum ein günstiger Platz doch nicht funktioniert.
Auf Campingplätzen steht die Säule meist neben der Parzelle. Auf einfachen Stellplätzen versorgt oft eine einzige Säule acht bis zwölf Fahrzeuge – wer nur ein 10-Meter-Kabel hat, steht im Zweifel ohne Strom da, obwohl er dafür bezahlt hat.
Warum die Camping-Ausführung: Sie hat CEE-Stecker statt Schuko und eine Gummileitung, die auch bei Kälte flexibel bleibt. Eine normale Baumarkt-Trommel mit Schuko passt an keiner Campingsäule.
Wichtig: Kabeltrommeln immer vollständig abrollen, bevor du Verbraucher anschließt. Aufgerollt staut sich die Wärme – bei Heizlüfter oder Wasserkocher wird das schnell kritisch.
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CEE-Adapterset
Für die Plätze, an denen die Säule nicht dem Standard entspricht.
Nicht jeder Platz hat CEE-Säulen. Auf Bauernhöfen über LandVergnügen, bei Winzern und auf kleinen kommunalen Plätzen hängt oft nur eine normale Außensteckdose an der Wand. Ohne Adapter nützt dir die beste Kabeltrommel dort nichts.
Ehrlicher Hinweis zur Sicherheit: Ein Adapter von Schuko auf CEE umgeht die Absicherung, die eine Campingsäule normalerweise mitbringt. An einer alten Hausinstallation ohne FI-Schutzschalter ist das riskant. Wenn du häufig an solchen Stellen stehst, ist ein Adapterkabel mit integriertem FI-Schutzschalter die deutlich bessere Wahl – es kostet mehr, ersetzt aber genau den Schutz, der dort fehlt.
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Trinkwasserschlauch, lebensmittelecht
Nicht dasselbe wie ein Gartenschlauch – auch wenn er so aussieht.
An der Ver- und Entsorgungsstation ist der Wasserhahn selten dort, wo dein Einfüllstutzen ist. Zehn Meter decken praktisch jede Situation ab.
Warum nicht der Gartenschlauch aus dem Baumarkt: Gewöhnliche PVC-Schläuche geben Weichmacher ans Wasser ab, besonders wenn sie warm in der Sonne liegen. Für Wasser, das im Tank steht und später getrunken wird, ist das die falsche Wahl. Achte auf die Kennzeichnung KTW-BWGL – das ist die deutsche Bewertungsgrundlage für Kunststoffe im Trinkwasserkontakt.
Aus der Praxis: Den Schlauch nach Gebrauch leer laufen lassen und getrennt vom Abwasserzubehör lagern. Ein Schlauch, der wochenlang mit Restwasser im Staufach liegt, verkeimt.
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Auffahrkeile
Günstige Plätze sind selten eben – Campingplätze fast immer.
Das ist der unterschätzteste Punkt der Liste. Einfache Stellplätze sind oft Schotterflächen mit Gefälle. Steht das Fahrzeug schief, läuft nicht nur das Wasser im Waschbecken in die falsche Ecke – der Absorberkühlschrank arbeitet ab etwa 3 Grad Schräglage nicht mehr richtig und kann auf Dauer Schaden nehmen.
Worauf achten: Mehrstufige Keile statt einstufiger, damit du die Höhe dosieren kannst. Und die Traglast muss zum tatsächlichen Achsgewicht passen, nicht zum zulässigen Gesamtgewicht – im Zweifel großzügig wählen. Wie schwer dein Fahrzeug beladen wirklich ist, ermittelt der Zuladungs-Rechner.
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Wasserkanister, 20 Liter
Macht dich unabhängig von Plätzen mit Wasseranschluss an der Parzelle.
Auf vielen Stellplätzen gibt es Wasser nur an einer zentralen Station, nicht am Standplatz. Mit einem Kanister musst du nicht jedes Mal das ganze Fahrzeug bewegen, um nachzutanken – das ist der Unterschied zwischen „geht schon" und „nervt so sehr, dass wir beim nächsten Mal wieder auf den Campingplatz fahren".
Praktischer Hinweis: 20 Liter wiegen 20 Kilo. Wer das öfter tragen muss, ist mit zwei Zehn-Liter-Kanistern besser bedient als mit einem großen. Wie lange dein Tank überhaupt reicht, rechnet der Wassertank-Rechner aus.
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Die Produktlinks sind Partnerlinks. Kaufst du darüber, bekomme ich eine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht. Getestet habe ich diese Artikel nicht; die Auswahl beruht auf technischen Daten und Nutzerbewertungen.
Reservieren oder spontan ankommen?
Ein häufiges Dilemma: Vorher buchen oder einfach hinfahren? Beide Strategien haben ihre Berechtigung:
Reservieren lohnt sich in der Hochsaison (Juli/August) an populären Zielen wie Nordsee, Italien-Riviera oder Adriaküste. Hier sind beliebte Plätze oft Wochen vorher ausgebucht. Buchungsgebühren bei Pincamp oder direkt: meist 5–15 € pro Reservierung.
Spontan ankommen funktioniert in der Nebensaison fast überall, im Inland auch in der Hauptsaison oft. Vorteil: Maximale Flexibilität, keine Buchungsgebühren. Nachteil: Risiko, dass beliebte Plätze voll sind. Plan B sollte man immer parat haben.
Pragmatischer Mittelweg: Erste 3 Nächte buchen (sichere Anreise), Rest spontan – in den meisten Reisesituationen die beste Mischung aus Sicherheit und Flexibilität.
Dauerstellplatz statt Einzelnächte – was kostet die ganze Saison?
Wer sein Wohnmobil oder seinen Wohnwagen nicht jedes Wochenende hin- und herfährt, sondern eine ganze Saison an einem festen Platz stehen lässt, zahlt nicht pro Nacht, sondern eine Saisonpauschale. Je nach Region und Ausstattung liegen die Preise für einen Dauerstellplatz (meist April bis Oktober) bei 800–2.500 € für die Saison, in gefragten Lagen an Nord- und Ostsee auch darüber. Umgerechnet auf die einzelne Nacht ist das deutlich günstiger als der Tagestarif – bei 20 Wochenenden (40 Nächten) über die Saison landet man oft bei 20–50 € pro Nacht statt 25–45 € im Tagespreis, und dafür entfällt das lästige Auf- und Abbauen.
Wichtig beim Dauerstellplatz: Viele Plätze verlangen zusätzlich eine Kaution (100–300 €) und teils einen separaten Strom-Zähler, der nach Verbrauch abgerechnet wird. Wer nur gelegentlich am Wochenende kommt, sollte vorher durchrechnen, ob sich die Saisonpauschale wirklich lohnt – ab etwa 15–20 Nutzungswochenenden pro Saison kippt die Rechnung meist zugunsten des Dauerstellplatzes.
Alle Reisekosten auf einen Blick
Aus der Praxis – die häufigsten Missverständnisse rund um die Übernachtungskosten:
- "Stellplatz und Campingplatz sind dasselbe." – Falsch. Stellplatz = einfache Übernachtungsfläche, Campingplatz = vollwertige Urlaubsanlage. Preisunterschied: oft Faktor 2–3
- "Der Preis am Eingang ist alles, was ich zahle." – Falsch. Personen, Strom, Kurtaxe und Hund kommen oft 50–80 % obendrauf
- "Im Süden ist Camping billiger." – Stimmt nur teilweise. Portugal und Spanien ja, aber Italien, Frankreich-Atlantik und Kroatien-Hochsaison sind oft teurer als Deutschland
- "Frei stehen ist überall verboten." – Falsch. In Skandinavien legal, in Deutschland für eine Nacht zur Fahrtüchtigkeitswiederherstellung erlaubt, mit France Passion oder LandVergnügen sogar mit Erlaubnis möglich
Komplett-Kalkulation für deinen Wohnmobil-Urlaub
Stellplatz-Kosten sind nur ein Teil. Mit dem Urlaubskosten-Rechner siehst du Stellplatz + Sprit + Maut + Verpflegung auf einen Blick.
📍 Stellplatz Rechner 💰 Urlaubskosten Rechner