Wohnmobil Mieten oder Kaufen – Break-even Rechner

🔄 Mieten vs. Kaufen Rechner

Ab wie vielen Urlaubstagen pro Jahr lohnt sich ein eigenes Wohnmobil? Gib deine Zahlen ein und finde es heraus.


12%



30 Tage

Dein Ergebnis

Tage/Jahr = Break-even
Kosten pro Jahr bei deiner Nutzung:
Kaufen
Mieten
Fixkosten Kauf/Jahr
Effektiver Kaufpreis/Tag
Gesamtkosten Mieten/Jahr
Ersparnis bei Kauf/Jahr
⚠️ Vereinfachte Rechnung ohne Finanzierungszinsen, Inflation und individuelle Steuereffekte. Wertverlust wird linear berechnet.

Wohnmobil kaufen – laufende Kosten im Überblick

Neben dem Kaufpreis fallen beim eigenen Wohnmobil diese Fixkosten pro Jahr an:

Gesamtfixkosten für ein 50.000 € Wohnmobil: ca. 5.000–8.000 € pro Jahr – ohne auch nur einen Kilometer zu fahren.

Wohnmobil mieten – was sollte man wissen?

Wer ein Wohnmobil mietet, hat keine Fixkosten – aber höhere variable Kosten:

Tipp: Vergleichsportale wie Campanda, Paul Camper oder Roadsurfer bieten oft bessere Konditionen als Mietstationen direkt am Airport.

Sharing-Plattformen: Wohnmobil zwischendurch vermieten

Eine wachsende Option, die in der klassischen Mieten-vs-Kaufen-Rechnung oft fehlt: das eigene Wohnmobil in nicht-genutzten Zeiten an Privatpersonen vermieten. Plattformen wie Paul Camper, Campanda oder SnappCar vermitteln seit Jahren erfolgreich.

Konkrete Rechnung: Bei 25 Vermietungstagen à 120 € abzüglich 20 % Provision und 80 € Reinigung pro Vermietung = ca. 1.700 € Netto-Einnahmen pro Jahr. Das deckt locker Versicherung und KFZ-Steuer ab und kippt die Rechnung deutlich Richtung "Eigenes Wohnmobil lohnt sich".

Wichtig: Steuerlich werden die Einnahmen ab 2.500 € pro Jahr meist steuerpflichtig (Liebhabereiprüfung), bei nachhaltiger Vermietung sogar Umsatzsteuerpflicht. Vor dem Einstieg sollte man das mit einem Steuerberater prüfen, sonst gibt es im Folgejahr böse Überraschungen.

Versteckte Mietkosten – das übersehen die meisten

Mietangebote werden gerne mit dem reinen Tagespreis kommuniziert. Die echten Gesamtkosten liegen oft 30–50 % darüber:

Bei einer 14-Tages-Miete eines Teilintegrierten zum beworbenen Tagespreis von 110 € wird die Endrechnung typischerweise bei 1.600–1.900 € liegen, statt der erwarteten 1.540 € (110 € × 14). Das ist beim Budgetvergleich mit "eigenes Wohnmobil" wichtig zu wissen.

Andere Optionen: Leasing, Mietkauf, Wohnmobil-Sharing

Zwischen "voll besitzen" und "klassisch mieten" gibt es Mischformen, die für bestimmte Konstellationen attraktiv sind:

Faustregel: Wer noch nicht genau weiß, ob Wohnmobile zum eigenen Reisestil passen, sollte 2–3 Saisons mieten, bevor er kauft. Die Anschaffungsentscheidung trifft sich dann viel fundierter, und der Wertverlust eines Probefahrzeugs ist gespart.

Passender Ratgeber

Wenn der Rechner eher für Kaufen spricht, solltest du vor der Besichtigung systematisch prüfen. Dafür gibt es die große Checkliste für den Kauf eines gebrauchten Wohnmobils.

Häufige Fragen

Ab wann lohnt sich ein eigenes Wohnmobil?

Faustregel: Ab ca. 5–6 Wochen Nutzung pro Jahr lohnt sich ein eigenes Wohnmobil. Bei Mietkosten von 100–200 €/Tag und Jahreskosten von 3.000–6.000 € ist das der typische Break-even.

Was kostet ein Wohnmobil im Jahr an laufenden Kosten?

Laufende Jahreskosten: KFZ-Steuer (200–500 €), Versicherung (500–1.500 €), Stellplatz (600–1.800 €), Wartung und TÜV (500–1.000 €), Wertverlust (1.000–3.000 €). Gesamt ca. 3.000–8.000 € pro Jahr.

Was kostet es, ein Wohnmobil zu mieten?

Wohnmobil-Miete: Kastenwagen 80–120 €/Tag, Teilintegrierter 100–160 €/Tag, großer Integrierter 150–250 €/Tag. In der Hochsaison (Juli/August) sind die Preise am höchsten, frühzeitige Buchung spart oft 20–30%.

Welche Kosten fallen beim Kauf eines Gebrauchten an?

Neben dem Kaufpreis fallen an: TÜV-Hauptuntersuchung, ggf. Reparaturen, Ummeldung (50–100 €), neue Versicherung sowie Nachrüstung. Plane 10–15% des Kaufpreises für direkte Nebenkosten ein.