Ein Faltrad passt ins Wohnmobil statt auf den Träger: geschützt vor Diebstahl und Wetter, ohne Hecklast. Für Ausflüge vom Stellplatz ist ein E-Faltrad mit 20 Zoll ideal, solange Gewicht und Zuladung passen.
- 20 Zoll ist der übliche Kompromiss aus Faltmaß und Fahrkomfort
- E-Falträder wiegen meist 18 bis 28 kg, ohne Motor 12 bis 15 kg
- Pedelec mit 250 W und 25 km/h gilt rechtlich als Fahrrad
- Akku laden am Landstrom oder über Wechselrichter aus der Bordbatterie
- Jedes Rad an Bord zählt bei der Zuladung mit
Faltrad im Fahrzeug oder normales Rad auf dem Träger?
Wenn eine Heckgarage oder ein großes Staufach vorhanden ist, du Diebstahl fürchtest oder das Fahrzeug keinen Träger hat. Das Rad ist trocken, sauber und sicher.
Wenn große Touren mit dem Rad geplant sind. Ein vollwertiges Trekking- oder E-Bike fährt sich auf langen Strecken angenehmer als ein Faltrad.
wenn die Zuladung schon knapp ist. Zwei E-Falträder mit je 25 Kilogramm sind 50 Kilogramm, die irgendwo fehlen.
Vor dem Kauf das Staufach ausmessen und mit dem Faltmaß vergleichen. Ein Rad, das nur schräg und mit Gewalt hineinpasst, bleibt bald zu Hause.
Cyseekin C10 E-Faltrad, 20 Zoll
Wer das Rad oft ein- und ausladen muss: Für ein E-Faltrad leicht, passt in viele Heckgaragen.
Runetic E-Faltrad Tiefeinsteiger, 20 Zoll
Für längere Ausflüge vom Stellplatz: Größerer Akku, bequemer Einstieg.
F.lli Schiano E-Sky, 20 Zoll
Für kurze Wege zum Bäcker und in den Ort: Einfaches E-Faltrad, Akku lädt schnell auch über den Wechselrichter.
Licorne Bike Phoenix V Klapprad, 20 Zoll
Wer selbst tritt: Kein Akku, kein Laden, deutlich leichter.
Bergsteiger Windsor Faltrad, 20 Zoll
Für gelegentliche Fahrten: Wenig Geld für ein Rad, das immer an Bord ist.
Transparenz: Die mit * markierten Produktlinks führen zu Amazon und sind Affiliate-Links. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen, für dich entstehen keine Mehrkosten. Selbst getestet sind die Falträder nicht – die Einordnung beruht auf technischen Daten und Einsatzzweck.
Fahrradträger für normale Räder und E-Bikes stehen im Vergleich Fahrradträger fürs Wohnmobil. Hier geht es um Räder, die im Fahrzeug mitfahren. E-Scooter und Elektroroller fehlen bewusst, sie haben eigene Zulassungsregeln.
Die Falträder im direkten Vergleich
| Modell | Antrieb | Akku | Gewicht | Passt zu |
|---|---|---|---|---|
| Cyseekin C10 | E, 250 W | 345,6 Wh | 18,6 kg laut Anbieter | häufiges Ein- und Ausladen |
| Runetic 20 Zoll | E, 250 W | 468 Wh | laut Datenblatt | längere Ausflüge |
| F.lli Schiano E-Sky | E, 250 W | ca. 280 Wh | laut Datenblatt | kurze Wege |
| Licorne Phoenix V | ohne Motor | keiner | laut Datenblatt | flache Regionen |
| Bergsteiger Windsor | ohne Motor | keiner | laut Datenblatt | gelegentlich |
Wie lädst du den Akku im Wohnmobil?
Am einfachsten am Landstrom: Ladegerät an die Steckdose, fertig. Wer frei steht, lädt über einen Wechselrichter aus der Bordbatterie. Dabei geht etwa ein Zehntel als Verlust verloren.
| Akku | Energie | Aus der 12-V-Bordbatterie ca. | Passt zu |
|---|---|---|---|
| 36 V, 7,8 Ah | ca. 280 Wh | ca. 26 Ah | kleine Bordbatterie |
| 36 V, 9,6 Ah | ca. 345 Wh | ca. 32 Ah | AGM 100 Ah oder Lithium |
| 36 V, 13 Ah | ca. 468 Wh | ca. 43 Ah | Lithium oder Solar |
| 48 V, 20 Ah | ca. 960 Wh | ca. 88 Ah | nur mit großer Lithiumbatterie |
Zwei E-Falträder voll zu laden kann eine kleine AGM-Batterie an einem Tag leeren. Was deine Batterie hergibt, rechnet der Batterie-Rechner aus, den passenden Wechselrichter findest du im Vergleich Wechselrichter fürs Wohnmobil. Die meisten E-Bike-Ladegeräte ziehen nur 100 bis 200 Watt, dafür reicht ein kleiner Wechselrichter.
Was beim Kauf zählt
| Merkmal | Worauf achten | Warum |
|---|---|---|
| Faltmaß | passt ins Staufach oder in die Heckgarage | sonst bleibt das Rad draußen |
| Gewicht | unter 20 kg, wenn oft gehoben wird | Zuladung und Rücken |
| Akku | abnehmbar, Kapazität in Wh | Laden im Fahrzeug, Reichweite |
| Pedelec-Norm | 250 W, 25 km/h, Hinweis auf EN 15194 | sonst kein Fahrrad im rechtlichen Sinn |
| Bremsen | Scheibenbremsen bei E-Falträdern | kleine Räder, schwere Last |
| Beleuchtung | StVZO-konform | Pflicht im Straßenverkehr |
Die Räder im Einzelnen
Cyseekin C10 E-Faltrad, 20 Zoll
Leicht genug, um es wirklich mitzunehmen.
Viele E-Falträder wiegen 25 Kilogramm und mehr. Wer das Rad jeden Tag aus der Heckgarage hebt, merkt jedes Kilo. Mit rund 18,6 Kilogramm laut Anbieter gehört das C10 zu den leichteren E-Falträdern.
Der Akku mit rund 345 Wattstunden reicht für Ausflüge in den Ort und zurück, auch mit einer Steigung.
Gut geeignet für: Paare mit zwei Rädern an Bord, Kastenwagen, alle, die oft ein- und ausladen.
Nachteil: Weniger Akku heißt weniger Reichweite, für Tagestouren durch hügelige Gegenden kann es knapp werden. Bei günstigen Marken ist schwer abzuschätzen, wie lange Ersatzteile und Ersatzakkus erhältlich bleiben.
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Runetic E-Faltrad Tiefeinsteiger, 20 Zoll
Mehr Reichweite, bequemer Einstieg.
Ein Tiefeinsteiger lässt sich auch mit Rucksack oder Einkaufstasche bequem besteigen. Der größere Akku mit 468 Wattstunden bringt mehr Reichweite für Ausflüge vom Stellplatz.
Der Akku ist abnehmbar und kann im Wohnmobil geladen werden, ohne das Rad hineinzutragen.
Gut geeignet für: Längere Ausflüge, ältere Mitfahrer, hügelige Urlaubsregionen.
Nachteil: Mehr Akku bedeutet mehr Gewicht. Und ein großer Akku braucht beim Laden über den Wechselrichter entsprechend viel aus der Bordbatterie, ohne Landstrom oder Solar ist das spürbar.
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F.lli Schiano E-Sky, 20 Zoll
Einfach und mit kleinem Akku.
36 Volt mal 7,8 Amperestunden ergeben rund 280 Wattstunden. Das ist wenig für lange Touren, aber genug für Wege in den nächsten Ort und zurück.
Der Vorteil: Ein kleiner Akku ist schnell geladen und belastet die Bordbatterie weniger.
Gut geeignet für: Kurze Wege, Einkaufsfahrten, Freisteher mit begrenztem Strom.
Nachteil: Die Reichweite ist begrenzt, bei Gegenwind und Steigungen schrumpft sie deutlich. Für Tagestouren nicht die richtige Wahl.
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Licorne Bike Phoenix V Klapprad, 20 Zoll
Kein Akku, kein Ladeproblem.
Ein Faltrad ohne Motor wiegt deutlich weniger als ein E-Faltrad und braucht keinen Strom. Im flachen Land und für kurze Wege ist das oft die praktischste Lösung.
Der Alurahmen hält das Gewicht niedrig, sieben Gänge reichen für leichte Steigungen.
Gut geeignet für: Flache Regionen, sportliche Fahrer, wenig Zuladungsreserve.
Nachteil: In bergigen Gegenden mit Gepäck oder Einkauf wird es anstrengend. Die kleinen 20-Zoll-Räder rollen auf Schotter weniger ruhig als große Laufräder.
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Bergsteiger Windsor Faltrad, 20 Zoll
Das Rad, das einfach immer dabei ist.
Nicht jeder braucht ein Faltrad für große Touren. Für den Weg zum Bäcker oder zur Rezeption reicht ein einfaches Rad, das zusammengeklappt im Staufach liegt.
Das Quick-Fold-System faltet das Rad ohne Werkzeug.
Gut geeignet für: Gelegentliche Fahrten, schmales Budget, Zweitrad für Gäste.
Nachteil: Komponenten und Verarbeitung sind einfacher als bei teureren Rädern. Für häufiges Fahren oder schwere Fahrer ist es weniger geeignet.
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Wie viel Zuladung bleibt mit zwei Rädern an Bord?
Trag die Räder als Gepäck ein und sieh, was noch übrig bleibt.
⚖️ Zuladungs-Rechner 🔋 Batterie-RechnerTypische Enttäuschungen mit dem Faltrad
Zu schwer zum Heben. Ein E-Faltrad mit 28 Kilogramm aus der Heckgarage zu wuchten, ist nicht jedermanns Sache. Fat-Tire-Modelle mit dicken Reifen sind oft noch schwerer.
Akku leer am Stellplatz. Ohne Landstrom und mit kleiner Bordbatterie bleibt der Akku leer. Wer viel frei steht, braucht Solar oder einen kleinen Akku.
Passt doch nicht ins Fach. Das Faltmaß im Datenblatt gilt oft ohne Pedale und Lenker in bestimmter Stellung. Mit Zentimeterreserve planen.
Kein Pedelec im rechtlichen Sinn. Räder mit mehr Leistung, Gashebel ohne Treten oder höherer Unterstützungsgeschwindigkeit sind Kraftfahrzeuge. Sie brauchen Zulassung und Versicherung, auf Radwegen sind sie verboten.
Ölige Kette im Innenraum. Ohne Tasche oder Unterlage landen Öl und Straßenschmutz auf Polstern und Teppich.
UBORSE Transporttasche für 20-Zoll-Falträder
Im Staufach oder in der Heckgarage: Kein Kettenöl an Polstern und Gepäck.
ABUS Faltschloss Bordo 6000K
Am Supermarkt und im Ort: Faltet sich klein und hängt am Rahmen.
Unterwegs mit dem Faltrad
Verstauen
In der Heckgarage mit Spanngurten sichern, damit das Rad bei einer Bremsung nicht rutscht. Bei Lithium-Akkus gilt: trocken und nicht in praller Sonne lagern.
Laden
Am besten am Landstrom oder mittags, wenn die Solaranlage Überschuss liefert. Den Akku nicht dauerhaft voll lagern, wenn das Rad wochenlang nicht gefahren wird.
Sichern
Draußen immer abschließen, an einem festen Gegenstand. Viele Versicherungen verlangen ein Schloss in einer bestimmten Preis- oder Sicherheitsklasse. Wie der Rest des Fahrzeugs geschützt wird, steht im Ratgeber Einbruchschutz.
Im Winter
Den Akku aus dem Wohnmobil nehmen und bei Zimmertemperatur halbvoll lagern. Lithium-Akkus mögen keinen Frost.
Was ein Faltrad kostet
| Bauart | Preisrahmen ca. | Hinweis |
|---|---|---|
| Faltrad ohne Motor, einfach | 200–400 € | gelegentliche Fahrten |
| Faltrad ohne Motor, Markenrad | 500–1.500 € | leichter, bessere Faltung |
| E-Faltrad, günstige Marke | 700–1.300 € | Ersatzteilversorgung prüfen |
| E-Faltrad, Markenhersteller | 1.500–3.500 € | Händlernetz, Service |
| Tasche, Schloss, Halterung | 50–150 € | nicht vergessen |
Welches Faltrad ist das beste?
Selbst gefahren bin ich die Räder nicht. Unabhängige Tests von E-Falträdern gibt es vor allem für teure Markenmodelle. Für das Wohnmobil zählen andere Dinge als für Pendler: Gewicht beim Ein- und Ausladen, Faltmaß für das Staufach und ob der Akku zur Bordbatterie passt. Ein Rad, das bei diesen drei Punkten passt, ist die bessere Wahl als ein Testsieger, der nicht ins Fach geht.
Was ich mitnehmen würde
Für Ausflüge vom Stellplatz in hügelige Gegenden ein leichtes E-Faltrad mit mittlerem Akku, damit es noch in die Heckgarage gehoben werden kann. Wer viel frei steht, achtet auf einen kleinen Akku oder eine Solaranlage.
Für flache Regionen und kurze Wege reicht ein Faltrad ohne Motor. Und wer große Touren fährt, nimmt lieber ein vollwertiges Rad auf dem Träger.